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Nach den Eiszeiten kehrte die Buche erst vor etwa 6000 Jahren wieder in den Landkreis Starnberg zurück. Sie wurde zusammen mit Hainbuche und Eiche die beherrschende Baumart unserer Wälder. Nach der Übernutzung der Wälder ist davon nicht viel übrig geblieben, denn die vor 250 Jahren beginnende Forstwirtschaft forcierte den Holzackerbau mit der Fichte. Von einstigen Buchenwäldern blieben wenige lokale Flecken erhalten. |
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In
den Jahren nach dem letzten Vaterländischen Krieg sank der
Buchenholzpreis so stark, dass die Kosten der Holzernte höher waren als
der Ertrag. Eine unverständliche Reaktion war die daraufhin eingeleitete
Abtötung ganzer Buchenbestände selbst in erosionsgefährdeten Hanglagen
mit Tormona. Wirkstoff war das Sevesogift 2.45.T. Später hat man das
Verschwinden der Buchen und die damit verbundene Entmischung des Waldes
dem Wild angelastet. |
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Die ältesten Buchen im 5-Seen-Land sind eingestreut im Eichenwald Seeholz am Ammerseeufer bei Riederau (siehe auch Mittelspecht vom Seeholz). Beachtenswert ist auch der ökologisch wertvolle knorrige Buchen-Naturwald am Uferhang bei Breitbrunn und das Naturwaldreservat Weiherbuchet bei Leutstetten an der Würm. |
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Mittlerweile ist das harte Buchenholz bei der Stuhl-Industrie wieder gefragt. Einzigartig ist eine besondere Eigenschaft des geschälten und dann in Schichten verleimten Buchen-Holzes. Es lässt sich nach dem Erhitzen in Formen pressen. Oft surreal gebogene zierliche und in sich selbst federnde moderne Buchenholz-Möbel sind heute weltweit gefordert. Einstige Vernichtung der Bäume mit Pflanzenvernichtungsmitteln ist damit fragwürdiger denn je geworden. Charaktervogel des Buchenwaldes ist der Schwarzspecht Text und Fotos W.A. Bajohr |
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