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Die
Ausrottung der Steinböcke in den Alpen steht in engem Zusammenhang mit
Wilderertum und Aberglaube an heilsame Kräfte, die man allen Körperteilen
zuschrieb. |
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An seinen Lebensraum stellt der Steinbock hohe Ansprüche. Natürlicherweise kommt Steinwild nur über der Baumgrenze vor, aber die Berge müssen steil genug und südlich ausgerichtet sein, damit im Winter der Schnee abgleitet und Äsung freigibt. Neben Kräutern werden Zwergsträucher geäst. Wenn die Täler metertief im Schnee versinken, ist es dort oben sonnig und schneearm. Steinböcke sind von Natur aus Kletterkünstler mit weichen Hufen, die sich am Fels festzusaugen scheinen und die noch Wände durchsteigen, wo selbst Gamswild umkehrt. |
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Einziger Regulator des Bestandes von Gran Paradiso ist heute der Winter und Parasiten. Da sich der Steinbock bei Feindberührung in steilste Felslagen zurückzieht, ist die Rolle regulierender Beutegreifer seit jeher umstritten. Wie bei den meisten Hochgebirgstieren reguliert sich der Bestand selbst. Eingriffe des Jägers sind nicht nötig |
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Eine weitere Besonderheit gibt es im Gran Paradiso zu besichtigen: Gamskindergarten – bis zu 50 Gamsbabies stehen beisammen und werden von ihren „Gouvernanten“ bewacht, während ihre Mütter weiter oben nach Äsung suchen. |
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Und schließlich gibt es viele Murmeltiere auf blühenden Bergwiesen. |