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Raubwürger
Lanius
excubitor
Die Moorlandschaft im Maisinger Moor ist geradezu ein Paradebeispiel für
das typische Brutbiotop. Wir hatten schon lange den Verdacht, dass dieser
Vogel, der bis 1972 regelmäßig hier gebrütet hat, noch da ist.
Im März 1974 und im November
je 1 Einzelbeobachtung. Dass er wirklich noch da ist, entdeckte W. Borok
wieder einmal mit seinem großen Spektiv. In einem Moor dieser Größe
einen Vogel zu finden, oder gar ein Paar, ist harte Arbeit. In dem
kaum gangbaren Moor nach einem ganzen Tag Suche einen, oder bei einem Paar
2 dieser auffälligen Vögel zu finden, ist Schwerstarbeit, besonders,
wenn man erst einige Wochen vorher ein Kunstgelenk in der Hüfte bekommen
hat.
Immerhin
gelang es beim ersten Mal, aus weiter Entfernung einen Vogel auszumachen,
anzugehen und wenigstens schon einmal zu fotografieren. Zwar war er klein
drauf trotz des großen Teleobjektivs mit Konverter, aber es war
wenigstens ein Belegfoto. Auch eine Woche später kämpfte ich wieder mit
dem Moor und fand abermals einen Raubwürger auf große Entfernung auf
einem abgestorbenen sehr großen Baum mitten im Moor. Irgendwann wird es
gelingen, ihn näher vor die Kamera zu bekommen. Das Bild von Fütterung
junger Raubwürger stammt aus den Jahr
1987.
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Raubwürger füttert

Raubwürger |
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Rotkopfwürger
Lanius senator
Letzte Beobachtung am 1.5.1960. Dieser auf den Inseln im und rund um das
Mittelmeer mit 1 Paar pro ha häufige Vogel ist in Deutschland meist nur
in den milden Obstbaugebieten, wie z.B. um Würzburg herum Brutvogel. Die
dorthin ziehenden Gäste aus dem Winterquartier sind es wohl,
die vereinzelt im Fünfseenland auftreten. Der Vogel ist meist sehr
vertraut. (mehr) |

Rotkopfwürger |